MEG ortet Tinnitus-Entstehung im Gehirn

Bis zu vier Prozent der Betroffenen können Geräusche nicht ignorieren
 

Detroit  - Der Ursprung für Tinnitus liegt möglicherweise im Gehirn. Bisher wurde davon ausgegangen, dass der Tinnitus durch Ohrenprobleme hervorgerufen wird. Nun ist es gelungen, jenen Bereich des Gehirns genau zu orten, der bei einem Tinnitus aktiviert wird.
Bei dieser Erkrankung hört der Patient Geräusche in einem oder beiden Ohren, die keinen äußerlichen Ursprung haben. Wissenschaftler des Henry Ford Hospital http://www.henryford.com haben einen speziellen Scanner eingesetzt, um die entscheidenden Gehirnregionen sichtbar zu machen.

Diabetes: Niedrigere Blutzuckerwerte senken Herz-Risiko

Wissenschaftler bisher uneins über richtige Höhe des Zuckerspiegels

Im Cambridge - Eine strengere Kontrolle der Blutzuckerwerte bei Diabetikern könnte das Risiko für Herzerkrankungen deutlich verringern. Trotz der eingenommenen Medikamente neigen Betroffene zu einem Zuckerspiegel, der über dem Durchschnitt liegt. Wissenschaftler der University of Cambridge http://www.cam.ac.uk werteten die Daten von 33.000 Menschen aus. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass eine Annäherung an den Normalwert das Risiko eines Herzanfalls um 17 Prozent verringern kann. Die Wohltätigkeitsorganisation Diabetes UK http://www.diabetes.org.uk warnt jedoch, dass die von dem Team in The Lancet empfohlenen Schritte nicht für jeden Diabetiker passend sein könnten.