5 Jahre Metropolregion Nürnberg - eine Erfolgsgeschichte
Mit rund 3,5 Millionen Einwohnern und 150.000 Unternehmen - von Coburg bis Weißenburg, von Würzburg bis Weiden i.d. Oberpfalz - ist sie ein „Wirtschaftszentrum von Rang im Herzen des Kontinents". Daran erinnerte Erlangens Oberbürgermeister Siegfried Balleis aus Anlass des Jubiläums am Dienstag in einer Presseerklärung. Die Unterzeichner verpflichteten sich vor fünf Jahren in der Charta auf die grundlegenden Kriterien ihrer Zusammenarbeit wie Freiwilligkeit, Subsidiarität, Offenheit, Konsens sowie die gegenseitige Begegnung auf Augenhöhe. Den demokratischen Kern des Verbundes bildet der Rat der Metropolregion, dem die rund 50 gesetzlichen Vertreter der beteiligten Städte und Landkreise angehören. Zur aktiven Vernetzung der aktuell ca. 300 Akteure wurden die Foren Wirtschaft und Infrastruktur, Kultur und Sport, Tourismus, Wissenschaft, Verkehr und Planung sowie das Forum Marketing ins Leben gerufen. Mittlerweile kann die Europäische Metropolregion Nürnberg (EMN) eine beachtliche Zahl an Aktivitäten, Initiativen und Auszeichnungen vorweisen. So ging beispielsweise das Erlanger „Medical Valley" - ein wichtiger Bestandteil der EMN - im Januar 2010 als einer der Sieger aus dem Spitzen-clusterwettbewerb der Bundesregierung hervor. Damit verbunden sind Fördergelder in Höhe von 40 Millionen Euro für die medizinische Forschung. Projekte der Metropolregion stärken Wirtschaft und Arbeitsplätze in den einzelnen Kommunen. Im Tourismusbereich will man beispielsweise den Entdeckerpass einführen, um den Binnentourismus zu stärken. Ein anderes Beispiel für das erfolgreiche Wirken der EMN ist die Imagekampagne „Original Regional", die die Aufmerksamkeit auf regionale Erzeugnisse und Produkte lenkt.
Neues Projekt: Spitzencluster Medizintechnik als Stadt-Land-
Spitzencluster Medical Valley, dem Landkreis Bamberg, Wohnungsbaugesellschaften in der Region und verschiedenen regionalen sozialen Netzwerken erfolgreich um das Modellprojekt beworben. In den kommenden zwei Jahren werden die ländlichen Räume in der Metropolregion Nürnberg das Pflichtenheft im Bereich einer bezahlbaren Daseinsvorsorge mit definieren.
25 Jahre SOS-Berufsausbildungszentrum Nürnberg
Nürnberg - SOS-Kinderdorf Nürnberg feierte Jubiläum – mit Moderator Pierre Geisensetter und Bürgermeister Horst Förther
Ausgrabungen im Kloster zum Heiligen Grab
Baumaßnahmen im Bereich des Klosters zum Heiligen Grab standen in den vergangenen Wochen im Fokus der Archäologen, die den Untergrund nach Zeugnissen der Vergangenheit durchsuchten. Dabei konnten wichtige Erkenntnisse zur Entwicklung der Klosteranlage gewonnen werden, deren Geschichte sich urkundlich bis ins späte Mittelalter zurückverfolgen lässt.
Die Gründung des Klosters erfolgte im Jahre 1356 durch eine Stiftung der Bamberger Patrizierfamilie „Münzmeister" an der Stelle einer bereits im frühen 14. Jahrhundert errichteten Gnadenkapelle am Rande des Gärtnerviertels. Das neu gegründete Kloster wurde von Dominikanerinnen aus dem mittelfränkischen Frauenaurach besiedelt.
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